Wenn ein Windows-Dienst Probleme verursacht — z. B. den korrekten Start des Betriebssystems verhindert — können Sie diesen manuell über die Windows-Registrierung in der Rescue-Umgebung deaktivieren.
Warnung: Das Bearbeiten der Windows-Registrierung kann bei falscher Durchführung zu schwerwiegenden Systemschäden führen. Stellen Sie vor Beginn sicher, dass eine aktuelle Datensicherung vorhanden ist.
Voraussetzung: Ihr Server muss im Windows Rescue-Modus laufen und per VNC verbunden sein. Das VNC-Sitzungspasswort muss exakt 8 Zeichen lang sein. → Rescue-Modus starten
Öffnen Sie auf dem Rescue-Desktop den Registrierungseditor über Start → Ausführen und geben Sie regedit ein.
Navigieren Sie im linken Bereich des Registrierungseditors zum folgenden Schlüssel:
Suchen und klicken Sie in der Liste der Unterschlüssel auf den Namen des Dienstes, den Sie deaktivieren möchten.
Suchen Sie im rechten Bereich den Wert Start und doppelklicken Sie darauf. Ändern Sie die Wertdaten auf 4, um den Dienst zu deaktivieren.
| Wert | Starttyp |
|---|---|
| 2 | Automatisch |
| 3 | Manuell |
| 4 | Deaktiviert — setzt den Dienst auf diesen Wert |
Schließen Sie nach der Änderung den Registrierungseditor.
Starten Sie den Server nicht aus der Rescue-Umgebung heraus neu. Gehen Sie in Ihr PowerPanel und beenden Sie den Rescue-Modus — dadurch startet der Server in sein normales Windows-Betriebssystem zurück. → Rescue-Modus beenden
Weitere Informationen zu Windows-Diensten und Starttypen finden Sie in der offiziellen Microsoft-Dokumentation.