Dienst im Windows Rescue-Modus deaktivieren
Wenn ein Windows-Dienst Probleme verursacht — z. B. den korrekten Start des Betriebssystems verhindert — können Sie diesen manuell über die Windows-Registrierung in der Rescue-Umgebung deaktivieren.
Warnung: Das Bearbeiten der Windows-Registrierung kann bei falscher Durchführung zu schwerwiegenden Systemschäden führen. Stellen Sie vor Beginn sicher, dass eine aktuelle Datensicherung vorhanden ist.
Voraussetzung: Ihr Server muss im Windows Rescue-Modus laufen und per VNC verbunden sein. Das VNC-Sitzungspasswort muss exakt 8 Zeichen lang sein. → Rescue-Modus starten
Schritt 1: Registrierungseditor öffnen
Öffnen Sie auf dem Rescue-Desktop den Registrierungseditor über Start → Ausführen und geben Sie regedit ein.
Schritt 2: Dienst lokalisieren
Der Registrierungseditor zeigt zunächst die Registrierung des Rescue-Systems. Laden Sie die SYSTEM-Struktur Ihres Servers unter dem Schlüsselnamen RegTemp wie in Windows Firewall deaktivieren (Schritt 2) beschrieben und navigieren Sie dann zum folgenden Schlüssel:
Suchen und klicken Sie in der Liste der Unterschlüssel auf den Namen des Dienstes, den Sie deaktivieren möchten.
Schritt 3: Starttyp auf Deaktiviert setzen
Suchen Sie im rechten Bereich den Wert Start und doppelklicken Sie darauf. Ändern Sie die Wertdaten auf 4, um den Dienst zu deaktivieren.
| Wert | Starttyp |
|---|---|
| 2 | Automatisch |
| 3 | Manuell |
| 4 | Deaktiviert — setzt den Dienst auf diesen Wert |
Schritt 4: Neustart
Wählen Sie nach der Änderung RegTemp aus und klicken Sie auf Datei → Struktur entladen..., damit die Änderung auf das Laufwerk geschrieben wird. Schließen Sie dann den Registrierungseditor.
Starten Sie den Server nicht aus der Rescue-Umgebung heraus neu. Gehen Sie in Ihr PowerPanel und beenden Sie den Rescue-Modus — dadurch startet der Server in sein normales Windows-Betriebssystem zurück. → Rescue-Modus beenden
Weiterführende Dokumentation
Weitere Informationen zu Windows-Diensten und Starttypen finden Sie in der offiziellen Microsoft-Dokumentation.