fsck (filesystem check) ist ein Standard-Dienstprogramm unter Linux zum Prüfen und Reparieren von Inkonsistenzen in einem Dateisystem — notwendig nach unsicherem Herunterfahren, Hard-Reboots oder bei vermuteten Festplattenfehlern.
Kritisch: Führen Sie fsck niemals auf einem gemounteten Dateisystem aus — das kann zu schwerwiegenden Datenbeschädigungen und Datenverlust führen. Dieser Vorgang muss zwingend über den Rescue-Modus durchgeführt werden, in dem die Laufwerke standardmäßig nicht gemountet sind.
Booten Sie Ihren Server zunächst in das Linux Rescue System — nur dort können die Laufwerke sicher geprüft werden, da sie standardmäßig nicht gemountet sind.
Nutzen Sie lsblk, um alle Partitionen Ihres Servers aufzulisten und den Gerätenamen der zu prüfenden Partition zu ermitteln:
Notieren Sie den Namen der Zielpartition — z. B. /dev/sda3 oder bei Software-RAID /dev/md2.
Führen Sie fsck auf Ihrer Zielpartition aus. Das Flag -y beantwortet alle Reparaturabfragen automatisch mit „Ja" — ersetzen Sie /dev/sda3 durch Ihre tatsächliche Partition:
Die Dateisystemprüfung kann bei großen Laufwerken mehrere Minuten dauern. Unterbrechen Sie den Vorgang nicht — ein Abbruch während der Reparatur kann weitere Schäden verursachen.
Sobald fsck abgeschlossen ist und das Dateisystem als sauber meldet, verlassen Sie die SSH-Sitzung:
Gehen Sie anschließend in Ihr PowerPanel und beenden Sie den Rescue-Modus, damit der Server normal neu startet. → Rescue-Modus beenden
Weitere Informationen zu fsck-Optionen und Dateisystemtypen finden Sie in der offiziellen Linux-Dokumentation.