Migration mit Plesk
Diese Anleitung zeigt, wie Sie Websites, Datenbanken, E-Mail-Konten und Einstellungen mit der Erweiterung Plesk Migrator auf einen neuen Plesk-Obsidian-Server übertragen – ohne Dateien manuell zu kopieren.
Voraussetzungen: Plesk muss auf dem Zielserver installiert und lizenziert sein, außerdem muss dort die Erweiterung Plesk Migrator installiert sein (Erweiterungskatalog). Der Quellserver muss per SSH (Linux) oder RDP (Windows) erreichbar sein. Beide Server benötigen eine aktive Internetverbindung.
Was wird migriert?
| Inhalt | Details |
|---|---|
| Domains & Subdomains | Alle konfigurierten Domains inklusive DNS-Einstellungen und Webspace |
| Datenbanken | MySQL/MariaDB-Datenbanken inklusive Benutzer und Berechtigungen |
| E-Mail-Konten | Postfächer, Aliase, Weiterleitungen und gespeicherte E-Mails |
| SSL-Zertifikate | Installierte Zertifikate (Let's Encrypt-Zertifikate müssen ggf. neu ausgestellt werden) |
| FTP-Konten & Zugangsdaten | FTP-Benutzer und deren Verzeichniszuweisungen |
Schritt 1: Migrationstool auf dem Zielserver aufrufen
Schritt 2: Quellserver verbinden
Geben Sie die Verbindungsdaten Ihres Quellservers ein:
| Feld | Wert |
|---|---|
| IP-Adresse / Hostname | IP-Adresse des Quellservers |
| Login | root (Linux) oder Administrator (Windows) |
| Passwort / SSH-Key | Root-Passwort oder SSH-Schlüsseldatei |
| Panel-Typ | Plesk (falls Plesk auf dem Quellserver installiert ist) |
Schritt 3: Objekte auswählen & Migration starten
Große Datenmengen können mehrere Stunden dauern. Die Migration läuft im Hintergrund — Sie können den Browser schließen und den Fortschritt später erneut aufrufen.
Schritt 4: Migration prüfen
Weiterführende Dokumentation
Detaillierte Informationen zum Plesk Migration & Transfer Manager finden Sie in der offiziellen Plesk-Dokumentation.