Reverse DNS (rDNS) konfigurieren
Diese Anleitung zeigt, wie Sie im Server4You PowerPanel den Reverse-DNS-Eintrag (rDNS) — den einer IP-Adresse zugeordneten Hostnamen — für Ihre Server-IPs setzen. Ein korrekter rDNS-Eintrag ist für Mailserver wichtig, damit ausgehende E-Mails nicht als Spam eingestuft werden.
Was ist Reverse DNS?
Bei einer normalen DNS-Abfrage wird ein Domainname in eine IP-Adresse aufgelöst — zum Beispiel mail.example.com → 1.2.3.4. Reverse DNS dreht diesen Vorgang um: Es ordnet einer IP-Adresse einen lesbaren Hostnamen zu.
Das klingt zunächst technisch, hat aber einen sehr konkreten Effekt im Alltag: Viele E-Mail-Provider und Anti-Spam-Systeme prüfen automatisch, ob der sendende Server einen gültigen rDNS-Eintrag besitzt. Fehlt dieser oder stimmt er nicht mit dem Hostnamen überein, landen E-Mails häufig direkt im Spam — oder werden erst gar nicht zugestellt.
Den rDNS-Editor öffnen
Die rDNS-Einträge für Ihre Server-IP-Adressen können Sie direkt im PowerPanel verwalten:
Einen rDNS-Eintrag bearbeiten
Um einer IP-Adresse einen benutzerdefinierten Hostnamen zuzuweisen, gehen Sie wie folgt vor:
mail.ihredomain.deEinen rDNS-Eintrag zurücksetzen
Möchten Sie den Standardwert einer IP-Adresse wiederherstellen, klicken Sie auf das Zurücksetzen-Symbol neben dem entsprechenden Eintrag. Der Hostname wird dann automatisch auf den serverseitigen Standardwert zurückgesetzt.
Wichtig — Forward-DNS muss zuerst gesetzt sein: Bevor Sie einen rDNS-Eintrag speichern, muss für den gewünschten Hostnamen bereits ein gültiger A-Eintrag existieren, der auf dieselbe IP-Adresse verweist. Wenn Sie also den rDNS für 1.2.3.4 auf mail.ihredomain.de setzen möchten, muss der A-Eintrag mail.ihredomain.de → 1.2.3.4 bereits aktiv sein. Andernfalls wird der rDNS-Eintrag von vielen Mailsystemen als ungültig betrachtet.
Probleme mit Ihrem rDNS-Eintrag?
Falls Ihre Änderungen nicht wie erwartet funktionieren oder Sie weitere Hilfe benötigen, erreichen Sie unser Support-Team über das Ticket-System im PowerPanel.