Reverse DNS ermöglicht es, von einer IP-Adresse auf einen Hostnamen zurückzuschließen — die Umkehrung einer normalen DNS-Abfrage. Ein korrekt gesetzter rDNS-Eintrag ist besonders für E-Mail-Server wichtig, damit ausgehende Mails nicht als Spam eingestuft werden.
Bei einer normalen DNS-Abfrage wird ein Domainname in eine IP-Adresse aufgelöst — zum Beispiel mail.example.com → 1.2.3.4. Reverse DNS dreht diesen Vorgang um: Es ordnet einer IP-Adresse einen lesbaren Hostnamen zu.
Das klingt zunächst technisch, hat aber einen sehr konkreten Effekt im Alltag: Viele E-Mail-Provider und Anti-Spam-Systeme prüfen automatisch, ob der sendende Server einen gültigen rDNS-Eintrag besitzt. Fehlt dieser oder stimmt er nicht mit dem Hostnamen überein, landen E-Mails häufig direkt im Spam — oder werden erst gar nicht zugestellt.
Die rDNS-Einträge für Ihre Server-IP-Adressen kannst Sie direkt im PowerPanel verwalten:
Um einer IP-Adresse einen benutzerdefinierten Hostnamen zuzuweisen, gehe wie folgt vor:
mail.deinedomain.deMöchtest Sie den Standardwert einer IP-Adresse wiederherstellen, klicke auf das Zurücksetzen-Symbol neben dem entsprechenden Eintrag. Der Hostname wird dann automatisch auf den serverseitigen Standardwert zurückgesetzt.
Wichtig — Forward-DNS muss zuerst gesetzt sein: Bevor Sie einen rDNS-Eintrag speicherst, muss für den gewünschten Hostnamen bereits ein gültiger A-Eintrag existieren, der auf dieselbe IP-Adresse verweist. Wenn Sie also den rDNS für 1.2.3.4 auf mail.deinedomain.com setzen möchtest, muss der A-Eintrag mail.deinedomain.com → 1.2.3.4 bereits aktiv sein. Andernfalls wird der rDNS-Eintrag von vielen Mailsystemen als ungültig betrachtet.
Falls Ihre Änderungen nicht wie erwartet funktionieren oder Sie weitere Hilfe benötigst, erreichst Sie unser Support-Team über das Ticket-System im PowerPanel.