In dieser Anleitung lernen Sie, wie Sie zusätzliche öffentliche IPs an Ihre virtuellen Maschinen weiterleiten, wenn Ihr Server nur über eine einzige autorisierte MAC-Adresse verfügt.
Hinweis: Erweiterte Virtualisierungskonfigurationen sind nicht Bestandteil des Standard-Support-Scopes und erfordern technische Erfahrung.
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Das Konzept: Warum NAT?
Unsere Netzwerksicherheit blockiert jeglichen Datenverkehr, der nicht von der physischen MAC-Adresse Ihres Hauptservers stammt. Da VMs eigene virtuelle MACs generieren, würden diese in einem klassischen "Bridged"-Setup blockiert werden.
Die Lösung: Ihr Hauptserver fungiert als Gateway (NAT). Er nimmt den Datenverkehr für Ihre Zusatz-IPs an und leitet ihn intern an die VMs weiter, während nach außen hin nur seine eigene autorisierte MAC-Adresse sichtbar ist.
Stellen Sie sicher, dass Ihre Zusatz-IPs auf Ihrem Interface aktiv sind. Erlauben Sie dem Kernel anschließend, Datenverkehr zwischen den Schnittstellen "durchzureichen":
Denken Sie daran, Ihre IPs in der Netzwerkkonfiguration (z. B. /etc/network/interfaces) zu hinterlegen, damit diese nach einem Neustart aktiv bleiben.
Ersetzen Sie EXT-IP durch Ihre öffentliche IP und PRIVATE-IP durch die interne Adresse Ihrer VM:
Stellen Sie den VMware-Adapter auf NAT oder Host-Only. Host und VM müssen sich im selben privaten Subnetz befinden.
Beispiel Gast-Konfig:
IP: 192.168.219.10
Gateway: 192.168.219.1
DNS: 8.8.8.8
Da diese Konfiguration außerhalb unseres Support-Scopes liegt, empfehlen wir die Nutzung offizieller Dokumentationen und Community-Ressourcen für tiefergehende Fehleranalyse und komplexe Szenarien.