Software-RAID Status überprüfen

Die regelmäßige Überwachung Ihres Linux-Software-RAIDs (mdadm) ist entscheidend, um Datenverluste zu vermeiden. Diese Anleitung zeigt die manuelle Prüfung und die Einrichtung automatischer Alarme.

Wichtig: Ein RAID-Verbund schützt vor Hardware-Ausfällen, ersetzt aber kein regelmäßiges Backup Ihrer Daten auf externen Medien.

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Prüfung via /proc/mdstat

Fragen Sie den Echtzeitstatus Ihrer Software-RAID-Arrays direkt über das System ab:

RAID Status abfragen
cat /proc/mdstat

Ausgabe-Indikatoren verstehen

Gesundes Array [UU]

Bei einem RAID 1 bedeutet [UU], dass beide Laufwerke aktiv und synchronisiert sind.

Beispiel: OK
md0 : active raid1 sdb1[0] sda1[1] 104320 blocks [2/2] [UU]

Degradiertes Array

Ein Status wie [_U] bedeutet, dass eine Festplatte fehlt oder defekt ist. Das Zeichen _ dient hier als Platzhalter für das ausgefallene Laufwerk.

Beispiel: Degradiert
md1 : active raid1 sdb3[1] 154143552 blocks [2/1] [_U]
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E-Mail-Alarme einrichten

Schritt 1: Empfänger festlegen

Tragen Sie Ihre E-Mail in die Konfigurationsdatei ein:

Konfiguration öffnen
nano /etc/mdadm/mdadm.conf
Ergänzen Sie folgende Zeile:

Schritt 2: Monitoring starten

Aktivieren Sie den Dienst für den automatischen Hintergrund-Check:

Service-Steuerung
systemctl enable mdadm.service systemctl start mdadm.service

Damit E-Mails versendet werden können, muss ein MTA (z. B. Postfix) auf dem Server aktiv sein.

Support kontaktieren

Bei einem bestätigten Festplattendefekt tauschen wir die Hardware umgehend für Sie aus. Eröffnen Sie dazu ein Ticket im PowerPanel.